© Sana Kliniken Leipziger LandAls fünfte Klinik in Sachsen wurden die Sana Kliniken Leipziger Land durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als Onkolgisches Zentrum zertfiziert.
© Sana Kliniken Leipziger Land

Gemeinsam stark gegen Krebs

Sana Kliniken Leipziger Land kämpfen mit neu zertifiziertem Onkologischen Zentrum gegen Krebs

Sukzessive wurde am Sana Klinikum Borna in den vergangenen Jahren die Behandlung von Krebspatienten auf- und ausgebaut.

Der Lohn der Arbeit: Die Anerkennung als »Onkologisches Zentrum« durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG). Es bietet Patienten mit Tumorerkrankungen Behandlungsmöglichkeiten auf höchstem medizinischen Niveau. Dies bestätigt die DKG nun im Rahmen der Erstzertifizierung.

Die Diagnose »Krebs« trifft unvermittelt und ist immer ein Schock. Von einem Tag auf den anderen stellen sich plötzlich existenziellen Fragen: Welche Untersuchungen braucht es, um die Diagnose schnell und verlässlich abzusichern? Welche Behandlungsmöglichkeiten und Therapien gibt es? Wie wird die Krankheit das Leben verändern? Was kann man selbst tun, um die Behandlung im Krankenhaus wirksam zu unterstützen? „Solche und andere Fragen wollen wir beantworten. Wir wollen Anlaufstelle sein für alle Krebspatienten in der Region, ihnen Ihre Ängste und Sorge nehmen und Sie auf ihrem Therapieweg begleiten“, erläutert der PD Dr. Kay Kohlhaw, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral-, MIC und Gefäßchirurgie am Sana Klinikum Borna.

Hartes Audit erfolgreich bestanden
Aus diesem Gedanken heraus entstand die Idee, die einzelnen Zentren und Kliniken, die bereits seit vielen Jahren Anlaufpunkt für etwa an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankte Patientinnen und Patienten sind, in einem Onkologischen Zentrum zu bündeln. Dieses Zentrum wurde just durch die »Deutsche Krebsgesellschaft« zertifiziert. Über mehrere Tage prüften die Auditoren das Onkologische Zentrum auf Herz und Nieren: Die beteiligten Kliniken und Zentren mussten im Zuge der Prüfung nachweisen, dass sie sich an Leitlinien halten, die für die Krebsbehandlung international gültig und außerdem eindeutig dokumentiert sind. Nur qualifizierte Ärzte dürfen im Zentrum die diagnostischen und therapeutischen Leistungen erbringen. Weitere besondere Schwerpunkte des Zentrums gehen weit über die „normale“ Versorgungsmedizin hinaus (beispielsweise soziale und psychologische Betreuung, Palliativmedizin, intensivierte Nachsorge etc). Ärzte, Pflegende und Qualitätsbeauftragte waren während des Audits umfassend in den Ablauf eingebunden. Die Auditoren befragten Ärzte der einzelnen Fachbereiche ebenso wie die Pflegenden auf Station und in den Funktionsbereichen. Sie analysierten Qualitätskriterien wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die allgemeine Versorgung und die Ergebnisqualität, kontrollierten Patientenakten auf Stimmigkeit, studierten Infomaterial, prüften die Homepage auf Aktualität. Jeder Bereich, der in die Arbeit eines Zentrums integriert ist, wurde unter die Lupe genommen. Und nur, weil wir in allen Punkten überzeugen konnten, wurde uns das Zertifikat erteilt“, erklärt Dr. Kohlhaw, der das Onkologische Zentrum in Borna leitet.

Fünftes zertifiziertes Zentrum in Sachsen
Das Onkologische Zentrum der Sana Kliniken Leipziger Land ist nunmehr eines von fünf zertifizierten onkologischen Zentren in Sachsen. Darin werden in Zukunft die Bereiche Brustkrebs, viszerale Onkologie (Darmkrebs, Pankreaskarzinom) und uroonkologische Tumore (Prostatakarzinom, Malignome Niere/Blase/Harnwege) sowie die Schwerpunkte Hämatoonkologie und seltene viszeralonkologische Tumore gebündelt. „Damit decken wir mehr als 80 Prozent der in Borna diagnostizierten Tumore im onkologischen Zentrum ab“, so Dr. Kohlhaw. „Gleichzeitig optimieren wir somit die Versorgungsqualität der Patienten und unterstützen die Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung ergänzt Martin Jonas, Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken AG für die Region Sachsen.

Enge Zusammenarbeit auch mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort
Als zentrales Koordinierungsinstrument fungieren interdisziplinäre Konferenzen, die jeden Dienstag stattfinden würden, dreieinhalb Stunden dauerten und in welchen neue Fälle besprochen und deren Behandlungen abgestimmt würden. Mit am Tisch sitzen dann auch Ärzte von medizinischen Partnern und aus den umliegenden Praxen.