16. November 2017 von Irene Göbel in Medizin des Lebens, Newsroom
© SHC - Michael HelbigProf. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor des Sana-Herzzentrum Cottbus, versenkte zur Grundsteinlegung mit Medienbegleitung die Zeitkapsel.
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Mit Weitblick wachsen und Medizin mit Vorsprung anbieten

Sana-Herzzentrum Cottbus rüstet sich für die rasante Entwicklung im Bereich der minimalinvasiven Eingriffe.

Am Mittwoch, dem 15. November 2017, wurde um 13.30 Uhr in einer feierlichen Zeremonie der Grundstein für den Neubau eines weiteren Hybrid-Saales gelegt.

In dem Erweiterungsbau am bestehenden OP-Trakt wird ein moderner Hybrid-Saal mit über 77 m², ein Katheterschaltraum, ein Sterilgutlager und für die Ärzte aus den Fachrichtungen Herzchirurgie, Kardiologie und Anästhesiologie sowie den hoch spezialisierten Pflegekräften, Kardiotechnikern und den Mitarbeitern der Zentralen Sterilgut-Versorgungsabteilung, ein Personalaufenthaltsraum untergebracht sein.

In seiner Begrüßung betonte Geschäftsführer Sadık Taştan mit Blick auf die Realisierung der Erweiterungsinvestition: „Mit der Fertigstellung wird es uns möglich sein, neue hochkomplexe Eingriffe durchzuführen und zugleich die Patientenversorgung noch stärker interdisziplinär zu verzahnen“.

Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Herzchirurgie, machte anlässlich der Grundsteinlegung deutlich, dass „dieses anspruchsvolle Bauprojekt den speziellen Ansprüchen an die rasante Entwicklung im Bereich der minimalinvasiven Eingriffe gerecht wird“. Die im neuen Hybrid-Saal durchzuführenden Eingriffe am Herzen werden von Herzchirurgen und Kardiologen im „Heart Team” geplant und dann auch gemeinsam durchgeführt. Für den Chefarzt der Herzchirurgie ist es daher sehr wichtig, das im Interesse der Patienten Herzchirurgen und Kardiologen ihre enge Zusammenarbeit weiter perfektionieren und erklärte dazu: „Besonders Patienten mit komplexen kathetergestützten Eingriffen oder in komplizierten Notfällen werden von dem neuen Hybrid-Saal profitieren, da die jeweils benötigte Technik sofort verfügbar ist“.

Die Kosten für den Erweiterungsbau Hybrid-Saal belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro. Das Land Brandenburg fördert dieses Projekt mit einem Drittel der geplanten Investitionssumme. Die Baustelleneinrichtung erfolgte Anfang September 2017 und mit der Grundsteinlegung am 26. September der Startschuss für die ersten baulichen Maßnahmen. Der Anbau soll Ende Mai 2018 fertiggestellt sein.

Das Bauvorhaben ist ein Sana-Projekt. Die Projektleitung liegt bei der Sana Immobilien Service GmbH und die Planung für die medizin-technische Ausstattung wird über die Sana-Medizintechnisches Servicezentrum GmbH realisiert. Sven Zöltsch, Projektsteuerer von der Sana Immobilien Service GmbH, bedankte sich in seinem Grußwort besonders bei allen, die am Bau mitwirken – den Handwerkern, den Bauleitern, den Architekten, dem Bau-Team des Sana-Herzzentrum Cottbus und unterstrich: „Wir legen heute den Grundstein für ein anspruchsvolles Bauprojekt, das angefüllt sein wird mit technischen und medizinischen Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Herzmedizin“.

Ein Höhepunkt der Zeremonie der Grundsteinlegung war das traditionelle Einmauern der Zeitkapsel. Neben den traditionellen Gegenständen, wie einem Satz aktueller Geldmünzen und einer aktuellen Tageszeitung, enthielt die Zeitkapsel neben einem Bauplan auch ein Pergament mit Daten zur Grundsteinlegung, den Namen der Vertreter des Sana-Herzzentrum Cottbus und eine Auflistung der am Projekt Erweiterungsinvestition am Sana-Herzzentrum Cottbus beteiligten Firmen, sowie eine aktuelle Mitarbeiterzeitung.

Zum Sana-Herzzentrum Cottbus:
Mit über 310 Mitarbeitern wird in den drei Fachrichtungen Herzchirurgie, Kardiologie und Anästhesiologie höchste medizinische und pflegerische Kompetenz auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand angeboten. Das Herzzentrum ist eine leistungsstarke, auf modernstem Niveau funktionierende Einrichtung, in dem pro Jahr über 4.000 Patienten stationär und ambulant behandelt werden. Seit der ersten Operation am 7. Juni 1995 konnten bisher über 60.000 Patienten geholfen werden – davon allein mit über 30.000 Operationen am offenen Herzen. Damit gehört das Herzzentrum zu den Leistungsstärksten in den neuen Bundesländern und bei der Anwendung der TAVI-Prozedur über die Leistenarterie sogar zur Weltspitze.

Quelle: Sana-Herzzentrum Cottbus

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Sana-Herzzentrum Cottbus
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