3. April 2017 von Marion Band in Newsroom
© Georg-Foto, Offenbach

Das Erfolgskonzept geht weiter

Gefäßzentrum Offenbach jetzt mit eigener Sektion Angiologie

Eine der wenigen Kliniken Deutschlands, in denen alle drei Säulen der Gefäßtherapie hochkompetent vertreten sind.

Das Gefäßzentrum des Sana Klinikums Offenbach wurde jetzt um eine eigene Sektion Angiologie erweitert. Diese wird von der Oberärztin Dr. Vanessa Tirneci geleitet, die bereits seit drei Jahren zum Team der Gefäßchirurgie im Hause gehört. Das Gefäßzentrum Offenbach ist damit eines der ganz wenigen in Deutschland, das alle drei Säulen der Gefäßtherapie auf dem Niveau der Maximalversorgung anbietet.

„Nicht bei jeder Gefäßerkrankung muss operiert werden“, so Chefarzt Prof. Dr. Arend Billing. „Für eine optimale Therapieentscheidung sind die Aspekte aller drei Bereiche wichtig, der konventionellen Therapie, also Angiologie, der interventionellen Radiologie und der Gefäßchirurgie. Mit der neuen Sektion Angiologie sind in unserem Gefäßzentrum diese drei Bereiche hochkompetent vertreten. Dr. Tirneci ist eine sehr engagierte Angiologin, die sich äußerst detailliertes Wissen über Gerinnungsstörungen, entzündliche Gefäßerkrankungen und Thromboseneigung erarbeitet hat.“ Dr. Vanessa Tirneci erhielt ihre Ausbildung im Gefäßzentrum Offenbach und ging dann zur Weiterbildung in die Uniklinik Frankfurt, wo sie die Qualifikation für Angiologie und Hämostaseologie auf höchstem universitärem Niveau erwarb. Seit 2014 gehört sie zum Team des Gefäßzentrums Offenbach.

„Für eine erfolgreiche Gefäßtherapie ist es wichtig, dass alle diagnostischen und therapeutischen Optionen vorhanden sind“, so Dr. Tirneci. „Dazu zählen auch die konservativen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, also die der Angiologie. Diese kommen in anderen Kliniken häufig zu kurz, stellen aber einen wichtigen Aspekt dar und sind daher für ein Hochleistungs-Gefäßzentrum, wie wir es am Sana Klinikum Offenbach haben, unverzichtbar.“

„Ein wichtiger Gesichtspunkt für eine erfolgreiche Gefäßtherapie ist die optimale medikamentöse Nachbehandlung“, ergänzt Prof. Billing. „Studien haben gezeigt, dass Patienten eine wesentlich bessere Langzeitprognose haben, wenn sie nach einem Eingriff die für sie optimal passenden Medikamente erhalten. Diese werden jedoch ständig verbessert, so dass es für Hausarzt und Patient nicht einfach ist, den Überblick zu behalten. Für sie steht mit Dr. Tirneci an unserem Zentrum eine kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung.“

Das Gefäßzentrum des Sana Klinikums Offenbach zählt zu den größten Gefäßzentren Deutschlands. Das Behandlungsspektrum umfasst alle arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen (mit Ausnahme der Herzchirurgie), darunter die Therapie der Carotisstenose (Halsschlagaderverengung), von Aortenaneurysmen, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit), die Anlage von Dialyse-Shunts und Gefäßzugängen aller Art (Port usw.) sowie die stadiengerechte Varizentherapie (Krampfaderbehandlung). Insbesondere zählt das Gefäßzentrum Offenbach zu den Spezialeinrichtungen in der Behandlung von Aortenaneurysmen. Durch den Einsatz der „verzweigten“ Stentgrafts können in Offenbach auch komplexe Bauchaortenaneurysma-Patienten mit der schonenderen interventionellen Methode versorgt werden. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Professor Billing als endovaskulärem Spezialisten und Professor Rilinger (Chefarzt Zentralinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie) als ausgewiesenem interventionellen Gefäßexperten bilden hierzu eine hervorragende Grundlage.

Quelle: Marion Band
Sana Klinikum Offenbach

Adresse

Sana Klinikum Offenbach,
Starkenburgring 66,
63069 Offenbach