20. Dezember 2016 von Sebastian Kimstädt in Medizin des Lebens, Newsroom, Qualitätskliniken, Sprechstunde
© Regio Kliniken / Sebastian Kimstädt

Urologisches Zentrum in Elmshorn eröffnet

Regio Kliniken investieren 1,7 Millionen Euro für Umbau des Krankenhauses

Das Zentrum für Urologie und urologische Onkologie der Regio Kliniken in Elmshorn hat in dieser Woche seinen Betrieb aufgenommen.

Rund 1,7 Millionen Euro haben die Regio Kliniken in die Einrichtung des neuen Zentrums investiert. Für das Geld sind in den zurückliegenden Monaten die baulichen und technischen Voraussetzungen für den Umzug der Urologie von Wedel nach Elmshorn geschaffen worden. Der Operationstrakt wurde umgebaut, erweitert und mit modernster Technik ausgestattet. Herzstück des urologischen Zentrums ist ein spezieller Eingriffsraum mit einem hochmodernen Röntgen-OP-Tisch. Die neue Technik arbeitet extrem strahlungsarm und ermöglicht kleinere, sehr schonende minimalinvasive Behandlungen. Darüber hinaus werden in dem neuen Eingriffsraum künftig die Laser-Operationen bei gutartigen Prostatavergrößerungen vorgenommen. Für die Versorgung der Patienten vor und nach den Operationen wurde im vierten Obergeschoss eine Station vollständig saniert und eigens für bis zu 30 Patienten aus der Urologie hergerichtet.

Chefarzt des Zentrums in Elmshorn ist Dr. Ousman Doh. Der 43-Jährige Facharzt für Urologie und Experte für spezielle urologische Chirurgie, medi-kamentöse Tumortherapie und Lasertherapie leitet seit fünf Jahren die Kli-nik für Urologie in Wedel und hat in dieser Zeit die Patientenzahl gemein-sam mit seinem siebenköpfigen Ärzteteam deutlich steigern können. Viele der Patienten kommen mittlerweile aus ganz Schleswig-Holstein und dar-über hinaus zu den Regio Kliniken, um sich von Dr. Doh und seinem Team behandeln zu lassen. Gerade für die wachsende Zahl von Patienten aus dem Norden des Landes ist das neue Zentrum in Elmshorn sehr gut zu erreichen.
„Wir haben hier in Elmshorn optimale Bedingungen für die Behandlung unserer Patienten“, schwärmt, Dr. Ousman Doh: „Die Klinik hält von der Diagnostik über die Behandlung bis zur Nachsorge durch niedergelassene Mediziner die gesamte notwendige Infrastruktur unter einem Dach vor.“

Am Regio Klinikum Elmshorn stehen unter anderem ein Computer- und einen Magnetresonanztomograf zur Verfügung. Strahlentherapie und nephrologische Praxis mit einer eigenen Dialyseabteilung sind ebenfalls vor Ort. Hinzu kommen durch den Umzug der Urologie das Ambulante Urologische Tumorzentrum des Urologen-Netzwerkes NUSS sowie die Möglichkeit der stationären Chemotherapie auf der urologischen Station.

Die Patienten profitieren ferner von der räumlichen Nähe der Urologen zu den chirurgischen und gynäkologischen Fachabteilungen im Kran-kenhaus.

„Insbesondere mit den Gynäkologen haben wir viele Überschneidungen, so dass wir schon jetzt bei der Behandlung komplexer urologischer und gynäkologischer Erkrankungen interdisziplinär zusammenarbeiten. Durch die räumliche Nähe entfallen Fahrtzeiten und wir können die bestehende Zusammenarbeit mit Gynäkologen und Chirurgen im Sinne des Zentrumsgedanken noch intensivieren“, erklärt Dr. Doh.

Das Team der Urologie wurde am Montag vom Ärztlichen Direktor der Regio Kliniken in Elmshorn, Dr. Oliver Hader, im Namen des gesamten Hauses herzlich willkommen geheißen.

„Der Umzug der Urologie nach Elmshorn ist ein wichtiger Meilenstein in der Bündelung unserer medizinischen Kompetenzen. Durch die enge Vernetzung der Urologie mit den anderen Fachabteilungen hier im Haus wird die Versorgung der Patienten in der Region gestärkt. Gleichzeitig haben wir in Wedel die notwendigen Kapazitäten geschaffen, um durch den Ausbau der Geriatrie sowie der Pneumologie dem wachsenden Bedarf in diesen Bereichen gerecht zu werden“, betont Dr. Oliver Hader.
Auch von den niedergelassenen Urologen in der Region wird der Umzug begrüßt. Die im Netzwerk Urologie Schleswig-Holstein Süd zusammenge-schlossenen Mediziner arbeiten bereits seit Jahren bei der Behandlung ihrer Patienten partnerschaftlich mit den Regio Kliniken zusammen und haben den Umzug von vorneherein befürwortet.

„In Elmshorn sind optimale Bedingungen für unsere Patienten geschaffen worden und wir freuen uns bereits darauf, die gute langjährige Zusammenarbeit auch an dem neuen Standort fortsetzen zu können“, sagt der Sprecher des NUSS-Netzwerks, Dr. Matthias Bauermeister.

Die Bündelung medizinischer Kompetenzen war einer der wesentlichen Gründe für den im vergangenen Jahr gefassten Beschluss, die Urologie von Wedel nach Elmshorn zu verlegen und auszubauen. Ein weiterer waren die steigenden Patientenzahlen. Denn auch die anderen Fachabteilungen wie die Geriatrie oder die Wirbelsäulenchirurgie in Wedel entwickelten sich gut, so dass in der Rolandstadt langsam der Platz knapp wurde. Vor einem Jahr zog daher bereits das Wirbelsäulenzentrum nach Pinneberg. Jetzt folgt der Umzug nach Elmshorn.

„Wir haben hier in Elmshorn gut Entwicklungsmöglichkeiten und die Klinik ist über die Autobahn und auch mit dem Zug überregional angebunden und sowohl für die Patienten als auch für den Rettungsdienst und die niedergelassenen Ärzte aus vielen Teilen des Landes schnell zu erreichen. Ich bin mir sicher, dass schon alleine dadurch in den kommenden Monaten die Zahl der Patienten noch weiter steigen wird“, freut sich Dr. Doh.

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