4. Oktober 2016 von Dr. Ragnhild Münch in Newsroom, Qualitätskliniken
© Klinikum Dahme-Spreewald (rm)Dr. Peer-Ekkehart Waurick (rechts im Bild) mit seinem Team vor der neuen Hybrid-Angiographie-Anlage
© Klinikum Dahme-Spreewald (rm)

Herzkatheterlabor im Achenbach-Krankenhaus

Hybrid-Angiographie-Anlage für Herz- und Gefäßerkrankungen

Das Achenbach-Krankenhaus hat ein Herzkatheter-Labor erhalten und verfügt jetzt über eine Hybrid-Angiographie-Anlage für Herz- und Gefäßerkrankungen.

Die Anpassung der Angebote an den Bedarf der medizinischen Versorgung ist für das Klinikum Dahme-Spreewald ein wichtiges Anliegen. Im Frühjahr begannen die notwendigen Bauarbeiten, um auch im Achenbach-Krankenhaus ein Herzkatheterlabor einzurichten. „Das ist eine der wesentlichen Investitionen des Klinikums im Jahr 2016“, so Michael Kabiersch, Geschäftsführer der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH. Die Kosten lagen bei insgesamt 1,3 Millionen Euro, die teilweise vom Land gefördert wurden, jetzt ging es in Betrieb. Eine solche Investition war notwendig, um dem Bevölkerungszuwachs im südlichen „Speckgürtel“ von Berlin medizinisch gerecht zu werden.

Die invasive und nichtinvasive kardiale Diagnostik und Therapie gehört schon seit über 15 Jahren zu den Spezialisierungen von Dr. Peer-Ekkehart Waurick, Chefarzt der Inneren Medizin. Mit der modernen Hybrid-Angiographie-Anlage werden nicht nur komplexe Maßnahmen am Herzen, sondern an allen Gefäßen möglich. „Für eine zeitgemäße Diagnostik und Therapie benötigen wir moderne Medizintechnik“, so Dr. Waurick. „Deshalb ist es für unsere Patienten und für uns als behandelnde Ärzte erfreulich, dass in Königs Wusterhausen zusätzlich zum Kardio-Computertomographen ein Herzkatheterlabor vorhanden ist. Mit dem Ausbau der bildgebenden Verfahren können wir nun nicht nur eine differenzierte Diagnostik, sondern, falls notwendig, die Eingriffe an Herzkranzgefäßen, Hauptschlagader und Beingefäßen gleich vor Ort durchführen.“ Der Herz-CT bleibt zentrales Element der Vordiagnostik und reduziert rein diagnostische Herzkatheteruntersuchungen. „Mit dem neuen Angiographiesystem in Königs Wusterhausen werden Wiedereinbestellungen oder Verlegungen der Patienten in andere Krankenhäuser kaum noch erforderlich sein. Gerade die zunehmend höherbetagten Patienten“, so der Chefarzt, „fühlen sich mit einer wohnortnahe Behandlung sicherer.“

Jährlich werden rund 4.500 Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen im Klinikum Dahme-Spreewald behandelt. Eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums, zugleich mit niedergelassenen Ärzten und Spezialkliniken wie dem Sana Herzzentrum Cottbus, ist ebenso selbstverständlich wie der Kontakt mit Selbsthilfegruppen und der Deutschen Herzstiftung.

Adresse

Klinikum Dahme-Spreewald GmbH
Achenbach-Krankenhaus
Köpenicker Straße 29
15711 Königs Wusterhausen