2. Juni 2016 von Dr. Ragnhild Münch in Auszeichnungen, Hygiene, Newsroom
© Aktion Saubere HändeBronzezertifikat der Aktion Saubere Hände
© Aktion Saubere Hände

Bronzezertifikat der Aktion Saubere Hände

Zwei Aktionen an zwei Tagen im Klinikum Dahme-Spreewald

Die Hygienefachkräfte im Klinikum Dahme-Spreewald nutzen Veranstaltungen und Schulungen, um auf vermeidbare Infektionsrisiken aufmerksam zu machen.

Veranstaltungen sind im Frühjahr der Tag der offenen Tür am 28. Mai 2016 im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und ein Aktionstag am 6. Juni 2016 in der Spreewaldklinik Lübben. Bei Veranstaltungen begeistern Christina Brunzlow, Stephanie Hinz und Swetlana Kattusch mit Plüsch-Keimen und zeigen mit der „Wunderlampe“ ganz praktisch, wie Händehygiene funktioniert. Auch beim Tag der Patientensicherheit im Herbst stehen sie im direkten Kontakt mit Patienten und Mitarbeitern.
Seit mehreren Jahren bilden sie im Klinikum Hygienebeauftragte aus, die dafür sorgen, das erlernte Wissen über riskante und gefährliche Keime auf den Stationen weiter zu vermitteln. Ihr vielfältiges Engagement wurde jetzt mit dem Bronzezertifikat der Aktion „Saubere Hände“ ausgezeichnet. Die „Aktion Saubere Hände“ würdigt mit dem Zertifikat den hohen Standard der Händehygiene im Klinikum.
Für die Auszeichnung mit dem Zertifikat ist es erforderlich, festgelegte Maßnahmen der Händehygiene umzusetzen und die Einhaltung der Vorschriften und Empfehlungen zu überwachen. Dies beginnt mit Desinfektionsmittelspendern in den meisten Bereichen eines Krankenhauses, umfasst aber auch die Feststellung des Desinfektionsmittelverbrauchs, Compliance-Messungen und Schulungen. Unangekündigte Kontrollen in den Stationen gehören für die Hygienefachkräfte zum Alltag.
Händehygiene nimmt bei der medizinischen Versorgung im Rahmen der Patientensicherheit eine entscheidende Rolle ein. Nur 30 Sekunden reichen aus, um sich wirkungsvoll vor Infektionen zu schützen. „Wasser allein genügt nicht. Um die Hände von Bakterien zu befreien, muss eine ausreichende Menge an Desinfektionsmittel verwendet werden“, erläutert Dr. med. Rüdiger Haubold, verantwortlicher Hygienearzt des Klinikums. Aktuellen Studien zufolge werden 80 Prozent aller Keime durch die Hände übertragen. In vielen Bereichen funktionieren die Spender inzwischen ohne Händekontakt. Damit sind Risiken noch stärker reduziert. Auf den Kinderstationen des Klinikums sind für die Jüngsten besondere Spender aufgestellt und werden auch hier gut genutzt.

Adresse

Klinikum Dahme-Spreewald GmbH

Achenbach-Krankenhaus | Köpenicker Str. 29 | 15711 Königs Wusterhausen

Spreewaldklinik | Schillerstr. 29 | 15907 Lübben