28. Januar 2014 von Kirsten Quint in Newsroom
© Klinikum DuisburgDr. Mark Lienert
© Klinikum Duisburg

Gefahren bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen

Chefarzt der Chirurgie im Klinikum Duisburg informiert

Ein Informationsabend in Kooperation des Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim und des Klinikum Duisburg.

Einen gemeinsamen Informationsabend für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 11. Februar 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Gefahren bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.

Die operative Behandlung von Brüchen der Leisten, Nabel oder Narben ist in der modernen Gesellschaft die am häufigsten durchgeführte Operation überhaupt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 250.000 Patienten zum Beispiel wegen eines Leistenbruches operiert. Männer sind vom Leistenbruch deutlich häufiger betroffen als Frauen, was seinen Grund in der unterschiedlichen Anatomie des Beckens hat. Auch Kinder, besonders Frühgeborene und Kinder mit geringem Geburtsgewicht, können bereits bei der Geburt so genannte angeborene Leistenbrüche aufweisen.

Die Hauptgefahr bei allen Brüchen besteht im Einklemmen (Inkarzerieren) von Darmanteilen oder Anteilen anderer Bauchorgane, was im schlimmsten Fall bis zum Absterben des betroffenen Bereiches führen kann und ohne Notoperation lebensbedrohlich ist. Auch Brüche, die sich nicht mehr durch leichtes Massieren im Liegen leicht zurückschieben lassen, sollten unbedingt sofort operiert werden. Zu diesen Notfällen der chirurgischen Versorgung muss es aber erst gar nicht kommen. Moderne Behandlungsmethoden wie die Schlüsselloch-Operation bieten einen sehr hohen Patientenkomfort und ermöglichen rasche Genesungszeiten.

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Mark Lienert, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Klinikum Duisburg, die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Leisten-, Nabel- oder Narbenbrüchen leicht verständlich erläutern. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Lienert gerne individuellen Fragen zum Thema.

Aus organisatorischen Gründen wird eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung, unter der Telefonnummer 0203-283-3938 bei der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz erwünscht. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos.

Adresse

Klinikum Duisburg
Zu den Rehwiesen 9
47055 Duisburg
Telefon: 0203/733-0
E-Mail: info@klinikum-duisburg.de
www.klinikum-duisburg.de