10. September 2013 von Irene Göbel in Medizin des Lebens, Newsroom
© SHCOberärztin Dr. Kristin Rochor informiert über die kathetergestützte Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz
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Mitralinsuffizienz: Ein Metall-Clip kann Operation ersetzen

Informationen zum MitraClip-Verfahren, einer katheterbasierten Behandlung der hochgradigen Mitralinsuffizienz

Veranstaltung "Mit Herz für Ihr Herz": Der Förderverein des Sana-Herzzentrums Cottbus lädt am 19. September, 17.30 Uhr, zur nächsten Informationsveranstaltung

Die kathetergestützte Rekonstruktion der Mitralklappe mit dem MitraClip-Verfahren ist für Hochrisikopatienten eine Behandlungsalternative zur offenen Mitralklappenchirurgie. Bei diesem nicht-chirurgischen Verfahren kann eine Undichtigkeit der Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) ohne Eröffnung des Brustkorbes über die Leiste behandelt werden. Dabei wird eine Metall-Klammer (der MitraClip), ein 11-mm-großes Implantat aus einer Kobalt–Chrom-Legierung, mittels Herzkatheter in die Mitralklappe eingesetzt, ohne dass der Brustkorb eröffnet werden muss.

In ihrem Vortrag auf der Informationsveranstaltung des Fördervereins „Freunde des Herzzentrums Cottbus e. V.“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mit Herz für Ihr Herz“, am Donnerstag, den 19. September 2013, um 17.30 Uhr, Hörsaal, Sana-Herzzentrums Cottbus, Leipziger Straße 50, wird Dr. Kristin Rochor, Oberärztin Kardiologie am Sana-Herzzentrum Cottbus, allen Interessierten die Behandlung einer hochgradigen Mitralklappeninsuffizienz mit dem MitraClip-Verfahren vorstellen.

Diese Behandlungsoption wird am Sana-Herzzentrum Cottbus seit Februar dieses Jahres vor allem bei Patienten mit vorgeschädigtem Herzen und einem hohen Operationsrisiko angewendet. Im Anschluss an ihren Vortrag haben die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, Fragen an die Kardiologin zu stellen. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Sana-Herzzentrum Cottbus

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