© iStockphoto / ThinkstockJe früher Brustkrebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung.
© iStockphoto / Thinkstock

Ganzheitliche Behandlung bei Brustkrebs

Nicht immer ist bei der Diagnose Mammakarzinom eine Brustamputation erforderlich

Früh erkannt, wirken minimalinvasive Verfahren brusterhaltend. Ganzheitliche Therapie hilft bei der Bewältigung und gibt Impulse.

Bis zu hundert der jährlich 50.000 Frauen, die in Deutschland jährlich neu an Brustkrebs erkranken, werden im Brustzentrum am Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen behandelt. Je früher Brustkrebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung. Seit vielen Jahren besteht in Brandenburg ein onkologisches Netzwerk aus niedergelassenen Fachärzten, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Psychoonkologen, um eine wohnortnahe und individuelle Behandlung zu realisieren. Bei der Vergabe des PKV-Gütesiegels 2013 erhielt der Schwerpunktbereich Mammakarzinom (Brustkrebs) und dessen chirurgische Behandlung am Achenbach-Krankenhaus eine besondere Erwähnung. Die meisten der Patientinnen, die im Brustzentrum des Achenbach-Krankenhauses behandelt werden, nehmen auch am Disease-Management-Programm (DMP) für Brustkrebs teil, das eine erweiterte Betreuung einschließt, um krankheitsbedingte Beeinträchtigungen zu vermindern und eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten. Die im Klinikum Dahme-Spreewald angebotenen Aktivitäten sind für sie ein wichtiger Baustein für ihr Wohlbefinden und den Umgang mit ihrer Krankheit.

Ganzheitliche Therapie

Hilfreich für betroffene Frauen ist, dass Brustkrebs inzwischen meist als Erkrankung des gesamten Körpers mit ganzheitlicher Therapie verstanden wird. Diese umfasst neben notwendiger Operationen auch Strahlen-, Hormon-, immun-supportive Therapie und Psychoonkologie. Im Brustzentrum der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH erfolgt die Behandlung nach modernstem und aktuellstem Standard. Von zentraler Bedeutung ist das Konzept der brusterhaltenden Therapie mit minimalinvasiven Verfahren (Sentinel-Lymphknotenentfernung). Eine psychoonkologische Begleitung, meist parallel zu einer ambulanten Chemotherapie, ist für die Patientinnen hilfreich, um die Begleiterscheinungen der Erkrankung und Behandlung zu bewältigen. Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen ist dem Brustkrebs-Team besonders wichtig. Für die Patientinnen ist damit eine kompetente Begleitung in einer schwierigen Lebensphase gewährleistet, bestehend aus unterstützenden Gesprächen und Beratung, auf Wunsch mit Einbeziehung von Angehörigen, zur Entlastung in akuten Krisen, aber auch zum Umgang mit Reaktionen, wie Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Angst-, Wut- und Trauergefühlen. Zur professionellen Begleitung gehört darüber hinaus die Beratung zum Umgang mit Nebenwirkungen der Behandlung und Unterstützung bei der langfristigen Krankheitsverarbeitung sowie bei etwaigen familiären Belastungen.

Adresse

Klinikum Dahme-Spreewald
Achenbach-Krankenhaus
Köpenicker Str. 29
15711 Königs Wusterhausen