© Sana Kliniken AGErstversorgung des Unfallopfers
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Minutentakt, der Leben rettet

Bei der Polytraumaversorgung kommt es auf jede Minute an

Bei einem Notfall vergeht von der Diagnose bis zur OP keine halbe Stunde.

 

 

 

Freitag,7:10 Uhr

Eingang Notruf beim Rettungsdienst Remscheid: Unfallmeldung.

 

7:12 Uhr

Rettungswache schickt Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug los.

 

7:20 Uhr

Rettungsdienst und Notarzt erreichen Unfallort; Erstversorgung des Unfallopfers.

 

7:30 Uhr

Notarzt kontaktiert die Notaufnahme der Klinik: „Person mit Verdacht auf Polytrauma, Schockraum erforderlich.“ Notaufnahme gibt Aufnahmezusage. Das Schockraumteam bereitet den Schockraum vor.

 

7:42 Uhr

Unfallopfer wird in der Liegendaufnahme der Klinik vom Schockraumteam übernommen. Übergabe erfolgt während des Transports in den Schockraum.

 

7:45 Uhr

Blutungskontrolle und erste klinische Beurteilung durch Unfallchirurgen, Anästhesisten legen venöse Zugänge und stabilisieren Vitalparameter, Ultraschall durch Viszeralchirurgen.

 

8:05 Uhr

Schockraumteam wertet Untersuchung aus, Patient wird weiter stabilisiert, erweiterte Diagnostik, Brüche werden temporär geschient.

 

7:55 Uhr

Entscheidung Notoperation — ja oder nein. Wenn nicht, wird Diagnose fortgesetzt: klinische Untersuchung, Blutgasanalyse, Magensonde, Ganzkörper-CT.

 

8:15 Uhr

Vorbereitung des Patienten für Transport in den Operationssaal, Schockraumteam organisiert Intensivbett und dokumentiert den Notfall.

 

8:35 Uhr

Patient wird an das Operationsteam übergeben, erste operative Versorgung der schwersten Verletzungen.

Adresse

Sana-Klinikum Remscheid
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln
Burgerstr. 211
42859 Remscheid