© Sana Klinken AGIhre Wanderfreunde waren überrascht, dass sie bereits ein halbes Jahr nach der Operation wieder einen Klettersteig schaffte.
© Sana Klinken AG

Bergauf mit Implantat

Künstliches Knie funktioniert seit über zehn Jahren

Hannelore Hentschel zog sich als junge Frau eine Knieverletzung zu: der Beginn einer Arthrose, die ihr jahrzehnte zusetzte. Bis sie in Sommerfeld operiert wurde

Warum haben Sie sich für die Implantation des künstlichen Kniegelenks entschieden?

Schon das normale Gehen und erst recht das Klettern waren im Laufe der Zeit für mich immer schmerzhafter geworden und nur noch mit Medikamenten zu ertragen. Irgendwann konnte ich nicht mehr Rad fahren und das Knie schmerzte schon nach wenigen Gehminuten. Als ich beim Beratungsgespräch in Sommerfeld erfahren habe, dass ich auch mit dem Gelenkersatz wieder sportlich aktiv sein kann, habe ich der Operation sofort zugestimmt.

Wie ist es Ihnen nach der Knieoperation gegangen?

Die erste Zeit war richtig harte Arbeit. Ich bin regelmäßig zur Physiotherapie gegangen und jeden Tag gelaufen – das erste Vierteljahr wie empfohlen mit Krücken. Das ist wichtig, um ein sauberes Gangbild zu entwickeln. Nach sechs Monaten bin ich zum ersten Mal wieder einen Klettersteig gegangen und nach einem Jahr habe ich die Endoprothese überhaupt nicht mehr gespürt.

Gab es bis heute irgendwelche Komplikationen?

Bis jetzt noch nicht. Ich habe seit mehr als zehn Jahren keinerlei Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen, auch nicht beim Bergwandern. Arthroseschmerzen sind wirklich schlimm – und man sollte mit der Implantation eines Kunstgelenks nicht allzu lange warten, weil durch den Entlastungsgang oft auch noch das andere Kniegelenk verschleißt. Das konnte ich zum Glück vermeiden. Das künstliche Kniegelenk ist das Beste, was ich je bekommen habe.

Adresse

Sana Klinken Sommerfeld
Waldhausstr. 44
16766 Kremmen