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Sprechstunde mit Flöte

Wieder schmerzfrei musizieren: Viele Berufsmusiker haben chronische Schmerzen. Eine Klinik bietet Musikern ganzheitliche Therapien oft jenseits von OP-Tisch und Medikamenten.

Viele Berufsmusiker haben chronische Schmerzen. Die Sana Kliniken Sommerfeld bieten ganzheitliche Therapien, oft jenseits von OP-Tisch und Medikamenten.

Bei Berufsmusikern gehört der Schmerz förmlich zur Arbeitsplatzbeschreibung. Häufig über 30 Stunden pro Woche verharren sie in verdrehter Körperhaltung auf unbequemen Stühlen im engen Orchestergraben, müssen Lärmpegel von bis zu 120 Dezibel aushalten und trotzdem geistige und körperliche Spitzenleistungen vollbringen. Dazu kommen häufig Stress durch Lampenfieber, aber auch hoher Konkurrenzdruck, Versagensängste oder Spannungen unter den Orchestermitgliedern.

Gemessen an der Zahl der Frühverrentungen ist das Orchester ein riskanter Arbeitsplatz. Nahezu jeder achte Musiker beendet sein Berufsleben aus gesundheitlichen Gründen. Über 80 Prozent der Berufsmusiker klagen über körperliche Beschwerden, und kaum weniger haben mindestens ein ernsthaftes Gesundheitsproblem. Die häufigsten Erkrankungen betreffen das Bewegungssystem und damit das Handwerkszeug des Musikers, eine Folge der permanenten Über- und Fehlbelastung, sagt die Ärztin und Violinistin Anke Steinmetz: „Viele Musiker ignorieren den Schmerz jahrelang und entwickeln schädliche Bewegungsmuster, die zu chronischen Beschwerden führen.“

Die Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin leitet das Institut für Musikermedizin Berlin-Brandenburg in Sommerfeld, das einzige seiner Art, das sich auf Störungen des Bewegungssystems konzentriert und an ein Akutkrankenhaus angeschlossen ist.