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Neue Therapie bei schwerem Lungenemphysem

Lungenvolumenreduktion mit RePneu LVR Coils (LVRC)

Mit 100 bis zu 150 Millimeter langen, speziellen Spiralen aus Nickel-Titan werden funktionslose Lungenabschnitte zusammengefaltet.

PD Dr. Martin Hetzel, Chefarzt der Klinik für Pneumologie des Krankenhaus vom Roten Kreuz in Bad Cannstatt beschreibt in einem Video die neue Therapie bei schwerem Lungenemphysem.

Die neue  Therapiemethode beim Lungenemphysem verleiht der Lunge wieder mehr Elastizität: Mit 100 bis zu 150 Millimeter langen, speziellen Spiralen aus Nickel-Titan werden funktionslose Lungenabschnitte, die keine elastische Rückstellkraft mehr haben, zusammengefaltet. Diese sogenannten Coils haben die Funktion einer großen biologischen Büroklammer für die Lunge. Dadurch bekommt die Lunge wieder ihre Gewebespannung. Die kleinen Atemwege kollabieren beim Ausatmen nicht mehr. Die Überblähung wird so reduziert. Der Patient kann wieder leichter ausatmen. Dieser Eingriff erfolgt minimalinvasiv mit Hilfe eines Bronchoskops, also ohne die Verwendung eines Skalpells. „Wir benötigen weniger als 15 Minuten, um zehn dieser Spiralen in das Lungengewebe einzusetzen“, so der Lungenfacharzt und Intensivmediziner.

Die Stuttgarter Lungenfachklinik hat seit 2010 über 300 LVRC – Behandlungen durchgeführt und ist weltweit das klinische Referenzzentrum bei der Anwendung der Lungenvolumenreduktion mit RePneu LVR Coils (LVRC).

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